Welches Reiseportal lohnt sich für Vermieter?


Welches Reiseportal lohnt sich für Vermieter?

Egal wie Du es nennst: Vermietungsplattform, Reiseportal, Vermittlungsseite oder Online-Reiseportal!  Am Ende interessiert Dich und mich doch sowieso am meisten, welches denn nun aktuell das Beste ist. Worüber Du und ich einfach „erfolgreich vermieten“ können. Oder?!

Welches Reiseportal bringt in der Vermittlung von Ferienunterkünften den größten Erfolg?

Einmal google befragt, gibt’s dafür auch sofort eine Hitliste:

Suchbegriff „reiseportal“

Antwort per Satzergänzung in der Fragestellung – ja, google schraubt eigentlich immer am SEO! Das ist gleich mal ein schönes Beispiel dafür! Aber im Moment nicht das Thema 😉

Also nochmal:

Welches ist das beste Reiseportal?

Traumurlaub per Internet: Die besten Reiseportale

Die bsten Reiseportale

Die nächste Runde!

Bei der Frage nach dem Ferienwohnungsportal funktioniert die Satzerkennung noch nicht, aber auch hier sind die ausgeworfenen Ergebnisse spannend. Finde ich zumindest! An erster Stelle steht AirBnb dicht gefolgt von einem Stiftung Warentest Bericht aus dem Jahr 2013!

Keine Antwort?

So kommen Du und ich einer verwertbaren Antwort also nicht näher. Die Reiseportal-Hitliste ist wohl eher aussagekräftig dafür, welche Plattformen bei Google das höchste Ranking haben. Wobei es nach dem ganzen Theater der letzten Zeit um Thomas Cook schon verwunderlich ist, dass dieser Anbieter nicht sogar an erster Stelle steht. Noch mehr wundert mich gerade, das Booking hier als Vermittlungsseite nicht mit aufgeführt ist. Aber auch das ist grad nicht das Thema.

Die kreative Suche

Das richtige Reisportal suchen

Mein nächster Schritt ist jetzt die Ergänzung meiner Suchanfragen mit den Worten „Test“, „Meinung“ oder „Kritik“. Und auch hier überrascht mich, was für uralte Beiträge auf der ersten Seite und ganz oben  angezeigt werden – z. B. aus dem Jahr 2015.

Als VermieterIn allein auf weiter Flur?

Wir Vermieter haben offensichtlich keine Lobby, die auf breiter Front aktuelle Suchergebnisse liefern könnte. Das hat mir schon vor einigen Jahren sehr zu denken gegeben. Richtung schwierig fand ich, dass ich gefühlt den Entwicklungen der Portale nur hinterhergerannt bin. Nur reagieren konnte und nicht agieren. Nix mit FerienimmobilienVermietung als easy going!

Eine böse Überraschung

Das erste Mal ist mir das bei der Vermittlungsseite meiner Heimatgemeinde Lohme richtig doll auf die Füße gefallen.  Vor über 10 Jahren! Die Anfragen über unsere Lohme.de liefen seinerzeit prima und ich habe mich mehr spaßeshalber im Internet nach anderen Anbietern umgesehen. Und dann – von heute auf morgen kamen keine Nachfragen mehr! Und das in einer wichtigen Buchungszeit! Panik!

Ein Blick auf die Lohme-Webseite zeigte mir damals, dass seitens des Seitenbetreibers eine komplett neue Vermittlungsseite online geschaltet wurden war. Leider ohne zeitnahe Infos an uns Vermieter! Das heißt, da war nix mehr online von mir auf dieser Seite. Meine Unterkünfte mussten erst wieder angelegt werden und das war bei weiten nicht das größte Problem. Viel schwerer wog es, dass die Seite so neu aufgebaut war, dass sie sich erst einmal wieder bei Google „hocharbeiten“ musste. Die Vermittlung meiner Ferienwohnungen über diese Vermittlungsseite ist nie wieder auch nur annähernd so gut gelaufen wie vor der Umstellung. Das bedaure ich bis heute sehr … nützt aber nix.

Immer nur reagieren auf den sich Reiseportal-Markt?

Und im Prinzip bleib es auch dabei: reagieren statt agieren war angesagt. Ein ständiges Beobachten des Reiseportal-Marktes war die Folge und Anzeigen auf über 30 Vermietungsportalen. Der reine Irrsinn.

Reiseportal für Jedermann

Den letzten Denkanstoß habe ich dann von Fewo-Direkt bekommen. Auf Jahre konnte man zwar die Entwicklung voraussehen – also zumindest,  dass es sich wohl nicht zum positiven für uns Vermieter entwickeln würde und der Vermittlungserfolg auch über diesen Weg zusammenbrechen wird. Trotzdem hat auch der Wegbruch der Anfragen über dieses Online-Reiseportal sehr weh getan.

Und nun, denkst Du?

  1. Bei den über 30 Vermittlungsplattformen habe ich gehörig abgespeckt – denn bedenke, ein jedes wollte gepflegt werden. Und irgendwann ist auch kostenfrei zu teuer – da Zeit für mich selbst auch ein wichtiges Gut geworden ist. Und wenn ich kostenfreie Unterkunftsportale zeitaufwendig aktuell halte, ohne dass darüber Buchungen zustande kommen – dann kann ich es auch lassen.
  2. Neue Onlineplattformen teste ich prinzipiell nur noch kostenfrei aus. Nachdem im Jahr bestimmt über 20 Portalanfragen bei mir ins Haus flattern, gucke ich dann auch bei angebotenen freien Testaccounts doppelt genau hin. Stimmt die Optik, ist die Seite responsiv, wie sieht die Bearbeitungsmaske aus, gibt es bereits andere Anbieter aus meiner Gegend (!) – sind z.B. meine Schwerpunkte.
  3. Statistik. Ich liebe Statistiken – aber nicht nur die der Portalanbieter! Nein, meine eigenen noch viel mehr! Wie viele Anfragen kamen von wo und wie viele Buchungen wurden daraus generiert. Aber nicht vergessen: Ohne eine Auswertung ist die beste Statistik für die Katz.
  4. Neue und von mir gebuchte Ferienwohnungsportale checke ich natürlich auch noch auf anderen Wegen. Einmal im direkten Austausch mit anderen Vermietern und online. Hier zum Beispiel oder hier. Achte aber immer auf das Erstellungsdatum der Kommentare!

Auf dem richtigen Weg

Heute stehe ich den Online-Reiseportalen, doch man kann schon sagen, sehr selbstbewusst gegenüber. Wir, Du und ich, haben das Produkt, das die Portale benötigen, um „etwas“ anbieten zu können.  Entsprechend können Du und ich agieren. Wie? In Kürze teile ich mit Dir meine Erfolgsstrategie „FerienwohnungsVermietung Gewusst-wie!“ Bleib also einfach dran und trag Dich bei meinen Newsletter ein oder tritt meiner Facebookgruppe bei und lerne von anderen Vermietern.

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