Fotobearbeitung mit Luminar


Fotobearbeitung mit Luminar

Luminar, was das ist? Lass es Dir erklären. Als Fewo-Besitzer kennst Du sicher das folgende Szenario.  Du hast Fotos gemacht von Deinem Objekt gemacht, mit Deiner Kamera oder vielleicht auch nur mit deinem Handy? Im Vorschaumonitor und auf dem Handy sahen die Bilder noch ganz gut aus – aber auf dem Rechner sind die Bilder irgendwie farbleer, einfach nicht gut genug? Dann brauchst Du ein Programm, um Deine Fotos zu bearbeiten, aber Lightroom oder gar Photoshop sind Dir im Abo einfach zu teuer? Und zu kompliziert in der Bedienung? Dann hab ich hier den ultimativen Tipp für Dich.

Bearbeite Deine Fotos mit Luminar!

Hast Du noch nie gehört? Lohnt sich denn dann ein Blick auf das Programm? Auf jeden Fall. Früher nur für den Mac erhältlich, gibt es Luminar inzwischen auch für Windows. Obendrein bringt das Programm noch eine Fotoverwaltungsoberfläche mit, auch wenn diese (noch) nicht ganz mit der des Platzhirsches Adobe Lightroom mithalten kann. Aber zur Bildverwaltung gäbe es auch kostenlose Alternativen wie xnview oder den FastStone Image Viewer.

Warum mit Luminar Fotos bearbeiten?

Kommen wir zu den großen Stärke von Luminar 3 und die liegen ganz klar bei der Fotonachbearbeitung. Hast Du Dich nicht auch schon mal gefragt, wieso man auf dem Handy oder dem Tablet so ganz easy peasy Fotos mit ein paar Schiebereglern aufhübschen kann? Wer schon mal mit Photoshop oder eben auch Lightroom Fotos nachbearbeiten wollte, hat sich vielleicht schon mal geärgert, weil genau das relativ aufwändig und nicht so innovativ ist.

Was macht Luminar also anders? Es kommt zum einen mit fast 70 Presets daher, ein Klick darauf und das Foto wird mit den entsprechenden Filtern bearbeitet. Oft erzielt man damit schon herausragende Ergebnisse. Und es bietet eben genau diese Schieberegler, das Programm nennt sie Filter, mit dem Du ganz leicht Deine Fotos verbessern kannst. Schneller habe ich noch nie Fotos „aufhübschen“ können.

Vor der Berarbeitung mit Luminar sieht das Bild nicht wirklich schön ausLuminar macht aus weniger gut gelungenen Fotos echte Hingucker

Welche Filter sind besonders empfehlenswert?

Die Filterleiste rechts bietet, wenn Du ein Foto öffnest, schon mal eine gute Auswahl zum direkten Losbearbeiten an. Es können je nach Lust und Laune auch noch Filter hinzugefügt, oder auch gelöscht werden. Die Einstellungen kannst Du auch speichern, dann hast Du immer Deine Lieblingsfilter ruck zuck zur Hand. Und das Arbeiten geht wunderbar einfach und die Ergebnisse sind herausragend.

Tolle Ergebnisse erzielt man mit dem Accent-AI-Filter. Kann ich schwer erklären, den musst Du einfach in Action erleben. Empfehlenswert sind sicher der Stärke- und der Strukturfilter. Toll auch der Sky-Enhancer, der ausschließlich den Himmel bearbeitet. Wer auf seinem Bild Sonnenstrahlen vermisst, kann diese ganz einfach nachträglich einarbeiten. So bekommen sogar Handybilder den Kamera-Touch. Großartig.

Ohne Lumninar sieht das Bild ziemlich fade ausSonnenstrahlen einfügen mit Luminar

Was kann Luminar noch?

Natürlich kannst Du mit dem Tool die gängigen Fotonachbearbeitungen durchführen, wie Du sie auch aus anderen Tools kennst. Zuschneiden, Gerade richten, Spiegeln usw. wie Du das halt schon kennst. Nützlich ist der Vorher/Nachher Button, der mittels eines Schiebereglers die Änderungen direkt zum Originalbild zeigt. Der Radierer ist hilfreich, „radiert“ er doch unerwünschte Elemente aus dem Bild einfach heraus.

Luminar kommt mit fast allen gängigen RAW-Formaten zurecht. Zusätzlich kannst Du auch Plugins, die Du eventuell schon für Photoshop nutzt, nachinstallieren. Genauso bietet Luminar die Möglichkeit, selbst als Plugin in Photoshop integriert zu werden. Und das Schöne ist, es besteht kein Abo-Zwang wie beim Platzhirsch von Adobe, ist also unterm Strich auch noch günstiger, als Lightroom und Co. Trotzdem wird das Tool ständig weiter entwickelt. Selbst nach der Veröffentlichung von Luminar 4 soll die vorherige Version weiterhin von den Programmierern gepflegt und aktualisiert werden. Das Tool kommt zudem komplett in Deutsch daher.

Luminar 4 – was erwartet uns

Die Hersteller verspricht, einige Filter zu überarbeiten. Dank einer KI sollen z.Bsp. der Strukturfilter eher auf die Gegenstände und Hintergründe gehen und Menschen heraus rechnen, für noch bessere Ergebnisse. Das Prunkstück an den Neuigkeiten ist die Möglichkeit, den Himmel komplett zu ersetzen. Dank der KI soll das auch mit Bäumen (und den Stellen zwischen den Blättern) sehr gut funktionieren. Ich bin gespannt und werde an dieser Stelle gerne diesen Beitrag updaten.

Gibt es auch Nachteile?

Die gibt es. Die Bilderverwaltung ist noch nicht auf dem Stand eines Lightroom, könnte aber mit der Zeit vom Hersteller aktualisiert und verbessert werden. Daran wird mit Sicherheit gearbeitet. Komplexe Fotobearbeitungen, freistellen und Manipulation/Retuschen auf mehreren Ebenen sind mit Luminar nicht oder nur begrenzt möglich. Aber welcher Hobbyfotograf macht schon aufwendige Fotoretuschen? Meistens geht es nur darum, die lauen Bilder einfach nur zu verbessern.

Fazit: Luminar lohnt sich …

… vor allem für Hobbyfotografen, aber auch Profis werden die blitzschnellen Foto-Nachbearbeitungen zu schätzen wissen. Wer Geld sparen möchte, ist bei dem Tool ohne einen Abo-Zwang sowieso bestens aufgehoben. Luminar schickt sich also an, den langjährigen Platzhirschen von Adobe den Kampf anzusagen. Und das ist gut so, denn Luminar bietet einige völlig neue und innovative Foto-Nachbearbeitungsmöglichkeiten, die ich so noch bei keinem anderen Tool finden konnte. Somit erhält Luminar von mir eine klare Kaufempehlung.

Im günstigsten Paket kostet Luminar heute (25.09.2019) 69,- Euro. Kaufen kannst Du es direkt hier*. Und ja, es ist ein Affiliate-Link. Keine Angst, für Dich wird es dadurch nicht teurer. Aber mir hilft es dabei, Dich weiterhin mit innovativen Beiträgen rund um die Fewo-Vermietung zu versorgen. Also Dankeschön 🙂

Update: November 2019 – Luminar 4

Ab Ende November ist Luminar 4 im Verkauf. Und es hat sich doch einiges getan. Die KI wird ständig verbessert, so dass Du Dich nicht mehr mit Ebenen, Masken und so weiter rumärgern musst, sondern einfach so wie gewohnt die Schieberegler bedienst. Das Pogramm erkennt selbstständig Himmel, Gesichter, Menschen usw. und bearbeitet entsprechend die einzelen Bereiche ab, ohne die anderen zu ändern.

Bedienoberfläche in Luminar 4

Hier haben die Entwickler wohl auf die Community gehört und haben ein paar Verbesserungen vorgenommen. Die Schriften sind jetzt etwas größer und teilweise besser angeordnet. Die Bearbeitungsfunktionen sind nun in Unterpunkte gegliedert und unter Tabs zum Ausklappen versteckt. Das macht das Ganze viel übersichtlicher als noch in Luminar 3. Das sind zugegebener Maßen keine Punkte, die eine neue Programmversion rechtfertigen würden. Also schauen wir uns die coolen Sachen an.

Das Sky Replacement Feature – ein neuer Himmel mit nur einem Klick

Das ist das Zugpferd an neuen Funktionen in Luminar 4. Und das AI Sky Replacement Feature in Action zu sehen ist ziemlich beeindruckend. Die KI erkennt tatsächlich alle Bereine des Himmels und ersetzt ihn, nicht blitzschnell aber einigermaßen zügig, mit neuen Himmeln. Dazu werden gleich noch Belichtungen angepaßt und auf das restliche Bild angewendet, damit die Lichtstimmung auch dazu passt. Grundsätzlich sollte man schon einen Himmel wählen, der dem vorherigen einigermaßen ähnlich ist.

Jetzt fragt sich der ein oder andere, wozu das eigentlich gut ist. Schliesslich sollten gute Fotografen schon möglichst perfekte Bilder erzeugen können, die nicht der ganz großen Nachbearbeitung bedürfen. Es gibt aber Situationen, da hast Du eventuell nur einen Tag oder noch weniger Zeit für Dein Fotoobjekt und nicht immer bekommst Du genau dann den ultimativ spektakulären Himmel. Dann bist Du vielleicht froh über dieses Feature. Architekten beispielsweise müssten nicht mehr so genau auf die perfekte Tageszeit achten, um ein gutes Bild von einem Objekt zu schiessen. Das spart Zeit und genau dann ist diese Funktion ziemlich hilfreich.

Verbessere blitzschnell Deine Portraitfotos mit dem Portrait Enhancer

Auch diese Funktion ist schon beeindruckend. Nur die allerwenigsten Menschen haben absolut perfekte Gesichter komplett ohne Makel. Auch wenn uns der ein oder andere Makel natürlich auch einzigartig macht. Aber, wie das so ist, im zunehmenden Alter nehmen diese Makel zu. Flecken, Hautfalten, Augenringe, Augen- und Zahnfarbe usw. Aber, mit Luminar 4 kannst Du diese Makel entschärfen, ohne den Charakter des Protraits zu zerstören. die KI erkennt Gesicht, Augen, Lipppen, Haut und Falten und mittels Schieberegler entfernst Du je nach Bedarf und Eitelkeit die unperfekten Bereiche. In welchem Maße man diese Funktion nutzt, ist natürlich jedem selbst überlassen, aber sind wir doch mal ehrlich, ein wenig eitel sind wir doch alle.

Verbesserte AI Struktur

Dieses Feature ist nicht neu, wurde aber dahingehend bearbeitet, das aus der Fotoberechnung nun Menschen und vor allem nackte Haut von der KI erkannt und aus der Bearbeitung heraus gehalten wird. So kann man also Änderungen an Umgebungen und Hintergründen vornehmen, ohne die Menschen auf dem Bild zu verändern. Coole Sache!

Die Bildverwaltung

Wie angekündigt wurde die Bilderverwaltung leicht überarbeitet. In Sachen Geschwindigkeit ist das Ganze jedenfalls gefühlt okay. Für mein Empfinden ist Luminar 4 auch etwas übersichtlicher als noch die Version 3. Somit darfst Du da gerne mal einen Blick riskieren, ob Du von Adobe Ligtroom auf Luminar umschwenken möchtest.

Testversion, Verkaufspreise und Fazit zu Luminar 4

Mit seiner ultraleichten Bedienbarkeit, der KI, die Dir viele Aufgaben abnimmt und Dich nur auf die Fotonachbearbeitung fokussieren lässt, sowie die Bilderverwaltung richtet sich Luminar vor allem an Gelegenheitsfotografen, Menschen, die nicht so viel Erfahrung mit der Fotobearbeitung mit Photoshop haben und natürlich auch an professionelle Fotografen. Nach wie vor bietet Luminar eine Testversion* an. Du kannst somit Funktionen wie das Sky Replacement Feature auf Herz und Nieren testen. Sollte es Dir gefallen, dann hörst Du sicher gerne, dass auch der Preis für dieses Tool immer noch richtig günstig ist, besonders im Vergleich zu den Abo-Modellen von Adobe. Das Programm, welches Du hier* bekommen kannst, kostet Dich in der günstigsten Variante schlappe 79,- €. Wenn man jetzt bedenkt, was Du dafür bekommst und wie die Preise bei der Konkurrenz aussehen, dann ist das unschlagbar günstig oder, wie man das heute sagt, ein richtiger Schnapper!

(* = Affiliatelinks/Werbelinks)

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